Nadeldrucker

Im privaten Bereich sind Nadeldrucker fast vollständig von der Bildfläche verschwunden. Dafür spielen Sie in Büros noch immer eine bedeutende Rolle. Der Nadeldrucker bietet Vorteile, die die anderen Druckertypen nicht haben. Es druckt auf Endlospapier und der det ein Farbband, wie es von Schreibmaschinen bekannt ist. Ähnlich hoch wie bei einer mechanischen Schreibmaschine ist auch der Geräuschpegel. Allerdings druckt der Nadeldrucker dokumentenecht und seine Verbrauchskosten sind unschlagbar günstig. Als Drucker für farbige Ausdrucke ist er nicht zu empfehlen. Wer einen Nadeldrucker nutzt, muss zudem mit einem niedrigen Drucktempo rechnen. Bei speziellen Büroarbeiten spielt das aber keine Rolle, so dass der Nadeldrucker in vielen Branchen noch eine wichtige Funktion erfüllen kann. Auf Baustellen und in staubigen Arbeitsbereichen ist der Nadeldrucker wegen seiner Robustheit sehr beliebt.

 

Der technische Protokollant

 

Ein Nadeldrucker wird auch als Protokolldrucker bezeichnet. In Unternehmen mit speziellen Sicherheitsanforderungen druckt er beispielsweise in Endlosfunktion die Zustände von Schaltanlagen. Diese Protokolltätigkeit macht nachträgliche Manipulationen unmöglich.

 

Der richtige Drucker am richtigen Ort

 

Ein Nadeldrucker steht heute nicht mehr im privaten Haushalt oder im allgemeinen Büro. Trotzdem wird er seit über 40 Jahren produziert, denn er bietet Vorteile, die die moderneren Kollegen nicht haben. Er kann Durchschläge drucken, hat sehr niedrige Verbrauchskosten und ist wartungsarm. Deshalb ist ein sehr beständiger Drucker, wenn es um endloses Drucken von Protokollen und Dokumentationen geht. Seine Nachteile sind der Lärm, den die Nadeln machen, während gedruckt wird und die sehr langsame Arbeitsweise.